
SPD-Sommertour in Gresgen
Photovoltaikanlage auf dem Dach des Bürgerzentrums und Erweiterung des Schlachtraums im Fokus
Im Rahmen ihrer diesjährigen Sommertour machte die SPD Zell Station in Gresgen. Thomas Kaiser wies in seinem Eingangsstatement auf die Bedeutung der jährlichen Sommertour hin. Anliegen der SPD-Fraktion sei es, die anstehenden Projekte auf den Außenorten aufzunehmen und in die anstehenden Haushaltsberatungen einzubringen und notwendige Zuschuss Anträge zu stellen. Das Ortsbudget, so Kaiser gebe es seit mehr als 20 Jahren und es sei außerordentlich erfolgreich, da sich der bescheidene Geldbetrag der in die Dörfer fließe durch die hohe Eigenleistung, die erbracht wird, vervielfältige.
Im Mittelpunkt des Besuchs stand die geplante Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Bürgerzentrums. Gemeinsam mit Ortvorsteher Peter Grether und Vertretern des Ortschaftsrates und interessierten Bürgerinnen und Bürgern informierten sich die Teilnehmer über den Planungsstand und diskutierten die Chancen des Projekts. Nachdem die Photovoltaikanlage auf der Grundschule Gresgen demontiert wurde, sehen die Stadträte David Kaiser und Claudia Dolzer zwingen die Notwendigkeit, entweder auf dem Dach des Bürgerzentrums oder auf der Grundschule eine neue Anlage zu montieren. Im Haushalt ist ein Ansatz von € 50.000,-- für weitere Photovoltaikanlagen vorhanden, den man möglichst noch dieses Jahr ausschöpfen sollte, so Claudia Dolzer. David Kaiser verwies auf die neu geschaffene Möglichkeit des Energy Sharing hin, d.h., der beispielsweise auf dem Dach der Grundschule erzeugte Strom könnte auch im Bürgerzentrum für das energieintensive Schlachthaus genutzt werden.
Erwin Vollmer wies darauf hin, dass es bereits Pläne für eine Bestückung des Dachs gebe. Diese müssten auf dem Rathaus vorhanden sein.
Die geplante Photovoltaikanlage soll künftig einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung des Bürgerzentrums und der Grundschule leisten. Durch die Nutzung der Sonnenenergie können die Stromkosten gesenkt und gleichzeitig ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Die SPD begrüßt dieses Vorhaben ausdrücklich und sieht darin einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen und klimafreundlichen kommunalen Infrastruktur. Das Thema Photovoltaik auf öffentlichen Gebäuden beschäftigt die SPD in Zell bereits seit mehreren Jahren.
In den Gesprächen wurde deutlich, dass Investitionen in erneuerbare Energien nicht nur ökologisch sinnvoll sind, sondern auch langfristig die kommunalen Haushalte entlasten können.
Ein weiteres großes Anliegen wurde der Runde vorgestellt. Das sehr gut genutzte Schlachthaus soll ergänzt werden um eine so genannte Tötungsbucht. Hiermit sollen die Schlachtungen für die Tiere stressfreier ablaufen. Allerdings ist hierzu auch ein größerer Umbau im Eingangsbereich des Schlachthauses erforderlich.
Rainer Sütterle bedankte sich bei allen Beteiligten für die interessanten Gespräche. Die Sommertour zeigt einmal mehr, wie wichtig der persönliche Dialog vor Ort ist, um gemeinsam tragfähige Lösungen für die Zukunft der Ortschaften zu entwickeln.