
Auch in diesem Jahr führt die Zeller SPD ihre Sommertour durch um mit den Ortschaftsräten und Bürgern das Gespräch zu suchen.
Start war in Atzenbach, wo sich Ortsvorsteher Tobias Zimmermann mitsamt seinen Ortschaftsräten erleichtert zeigte, dass endlich die lang ersehnte Behinderten Toilette realisiert wurde. Den letzten Anstoß dazu gab es von der SPD im Zuge der letzten Sommertour. Realisiert wurde das Vorhaben in guter Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung.
Der Arbeitskreis Grundschule tagte des Öfteren und wird in Kürze ein abgestimmtes Positionspapier vorlegen.
Erfreut äußerte sich der Ortschaftsrat auch über den Fortschritt für den Unterstand beim Bolzplatz. Nach längerer Planungszeit soll das Projekt möglichst noch dieses Jahr realisiert werden, ein Gewinn vor allem für die Jugendlichen.
Als positiv wird auch Tempo 40 in der Ortsdurchfahrt angesehen, diese Entscheidung vom Ortschaftsrat war absolut sinnvoll und richtig.
Kritik gab es in Richtung Landratsamt; beim allseits bekannten Schandfleck der Bauruine Ton-Ton geht es sehr schleppend bis gar nicht vorwärts.
Verbesserungspotenzial sieht man auch bei der Beschilderung zur Unterführung Radweg, hier könnte man durch eine erweiterte Beschilderung das Gefahrenpotenzial erheblich senken.
Auch in Sachen Küche der Atzenbacher Halle erweist sich der Ortschaftsrat als umtriebig.
Damit es endlich nach jahrelangen Verzögerungen vorwärts geht, wurde nun die Eigeninitiative ergriffen. Man wird versuchen aus dem Spassi-Park eine der bestehenden Küchen passend für die Halle zu erwerben und einzubauen.
Zweite Station an diesem Abend war Riedichen, wo Fraktionsvorsitzender Thomas Kaiser vorab einen Überblick über die allgemeine Situation der Stadt und Ihrer Ortsteile gab.
Ortsvorsteher Kai Berger lobte das Engagement seiner Einwohner, so wird doch vieles in Eigenregie erledigt und das Ortsbudget sinnvoll eingesetzt.
Unter anderem wurde ein Brunen instand gesetzt und mithilfe einer Patenschaft auch gepflegt.
In absehbarer Zeit steht noch die Sanierung der Fensterfront im Bürgerhaus an.
Für großen Unmut sorgt der Zustand der Ortsverbindungsstrassen, die teilweise in einem desolaten Zustand sind. Hier besteht dringender Handlungsbedarf, so hat jeder Bürger das recht auf eine passable Zuwegung.
Hier kam die Frage auf nach der vor Jahren erstellten Priorisierungsliste und dem Stand der Abarbeitung. Die SPD Fraktion wird hierzu Rücksprache mit der Verwaltung nehmen.
Nach Meinung von Thomas Kaiser kann hier auch ein Teil des Sondervermögens eingesetzt werden bevor es wieder zu jahrelangen Verzögerungen kommt.