Halle in Atzenbach möglicher Umbau zum Behinderten WC
Ein weiterer Termin führte den Kommunal-politischen Ausschuss der SPD nach Atzenbach. Ortsvorsteher Tobias Zimmermann berichtete von einem gemeinsamen Engagement mit David Kaiser bezüglich der Brandruine des ehemaligen Ton-Ton. Durch ihren lobenswerten Einsatz beim Landratsamt ist es gelungen, dass das Gebäude vorerst abgesichert wurde. Auch ist die Stadt jetzt mit dem Besitzer im Dialog, was vorher nicht der Fall war.
Großer Wunsch ist weiterhin der Einbau einer neuen Küche in der Halle. Hier wird seit Jahren nur darüber geredet, Angebote eingeholt, statt endlich mal zu handeln. Eine Erneuerung der Küche wäre ein äußerst positives Signal für das rege Vereinsleben im Dorf.
In Planung befindet sich auch seit längerer Zeit ein behindertengerechtes WC. Hier hat der Ortschaftsrat einen praktischen und pragmatischen Vorschlag gemacht, was jedoch seitens der Verwaltung / Bauamt sehr konträr gesehen wird. Nach einer ausführlichen Besichtigung war sich die Runde einig, dass der Vorschlag des Ortschaftsrates absolut sinnvoll und umsetzbar ist.
Erfreulich, dass laut Tobias Zimmermann der erforderliche Unterstand beim Bolzplatz in Kürze angegangen wird.
Claudia Dolzer wies auf einen geplanten Besichtigungstermin der SPD in der Atzenbacher Grundschule hin mit Beteiligung unter anderem des Fördervereins. In der Grundschule bestehe hoher Sanierungsbedarf den es anzugehen gilt.
Weitere Themen dabei sind laut Dolzer auch die Lehrerversorgung, die Investhöhe inclusive Zukunftskonzeption.
Von den Zuhörern wurde auch bemängelt, dass die Kreisstraße beim Friedhof seit Jahren halbseitig gesperrt ist und sich nichts tut.
Selbes Thema wurde auch in Riedichen thematisiert. Ortsvorsteher Kai Berger erklärte, dass die Sperrung seit 7 Jahren bestehe. Er hat jetzt erneut die Initiative ergriffen und sich mit dem Landratsamt in Verbindung gesetzt, auch um das Thema der Finanzierung zu diskutieren. Durch sein intensives Nachhaken kommt hoffentlich Bewegung in diese Sache und es ist zu hoffen, dass sich auch die Stadt hier aktiv mit einbringt um das jahrelange Ärgernis zu beseitigen.
Unverständnis gab es weiterhin darüber, dass im Zuge des Breitbandausbaus die Straße bei Grüneck nicht komplett gemacht wurde. So schiebt man vermutlich die dringend nötige Sanierung wieder jahrelang vor sich her. Die anwesenden Ortschaftsräte verwiesen eindringlich darauf, dass in allen Ortsteilen der Straßen Unterhalt und eine funktionierende Infrastruktur nicht vergessen werden darf.
Ein Punkt, der den Genossen ohnehin sehr am Herzen liegt.
Rege diskutiert wurde auch über den immensen Motorradlärm vor allem am Wochenende sowie die geplante Verlegung des Recyclinghofes.