
SPD-Fraktion Zell i.W. An die Vertreterinnen und Vertreter der Presse Zell im Wiesental, 23. September 2024 Pressemitteilung SPD-Fraktion sucht das Gespräch mit Einwohnern in Käsern Die geplanten Windkraftanlagen am Zeller Blauen beschäftigen die Bürger. Daher hat sich die SPD-Fraktion im Zeller Stadtrat am Sonntag kurzfristig in den Weiler Käsern begeben, um dort das Gespräch mit den nächsten Anwohnern der derzeit geplanten Anlagen zu suchen. Stefan Fritz als einer der Betroffenen begrüßte die Gäste und Thomas Kaiser nahm das Wort gerne auf, um zunächst die Historie und den aktuellen Sachstand zu rekapitulieren. Wichtig war ihm hierbei insbesondere zu betonen, dass, auch wenn es sich bei Käsern nur um einen kleinen Teil von Zell handelt, die Belange aller Bürger für die SPD-Fraktion wichtig sind, und man dankbar ist, hier gemeinsam die Bedenken anzusprechen und in die politische Diskussion mit aufzunehmen. Anhand der derzeit vorliegenden Pläne wurden dann die ungefähren Standorte aufgezeigt und auch deren potenzielle Auswirkungen auf die Wohnbebauung insbesondere in Käsern erörtert. Die geäußerten Bedenken konzentrierten sich dabei vor allem auf die hörbaren Schallemissionen sowie den Schattenschlag. Hinzu kommt die Anzahl von bis zu 5 Anlagen in unmittelbarer Nähe von Käsern, die das Käserner Hochtal von beiden Bergseiten her umschließen würden. Unmut wurde insbesondere auch hinsichtlich der Kommunikation seitens der EWS geäußert: „Während Anfangs noch von einer einzelnen Anlage am Zeller Blauen gesprochen wurde, waren irgendwann 3 Anlagen in der Diskussion und nun drohen uns bis zu 5 Anlagen“ so Stefan Fritz. Insbesondere was die Zahl der Anlagen angeht ist die SPD-Fraktion mehrheitlich einer Meinung mit den Anwohnern: „Eine Umklammerung Käserns wie es momentan offenbar angedacht ist, ist für mich so nicht vorstellbar,“ so Thomas Kaiser, „Fakt ist aber, dass der Ausbau der Windenergie auch im Schwarzwald beschlossene Sache ist, und es uns nun darum gehen muss, zu gestalten.“ Marco Wassmer fügte hier hinzu, dass es wichtig ist, die ganze Sache realistisch anzugehen. „Die diskutieren Anlagen sind größtenteils dicht an den Gemarkungsgrenzen geplant. Ein Bau einige Meter nebenan im Bereich Fröhnd oder kleines Wiesental würde für Käsern keine Verbesserungen bringen, die Stadt Zell aber aus dem Spiel nehmen.“ Entsprechend einig waren sich alle Anwesenden, dass es einer gemeinsamen Abstimmung zwischen den beteiligten Gemeinden aber auch der EWS Bedarf.