Der Ausschuß der Zeller SPD mit Vertretern des Fördervereins und dem Bademeister
Wie seit vielen Jahren gewohnt, besuchte der Kommunal-politische Ausschuss der Zeller SPD das Schwimmbad, ein Markenzeichen des Zeller Berglandes.
Klaus Berger als Vorsitzender des KpA , wies zu Beginn auf die jahrelangen Anstrengungen hin, das Bad über mehrere Jahre lang zu sanieren und den dauerhaften Erhalt zu sichern. Wertschätzung und Dankesworte richtete er auch an die Vertreter des Fördervereins, Monika Hauschel und Elke Kaufmann. Der Förderverein hat bereits beträchtliche Summen in das Bad investiert und schiebt immer wieder neue Projekte an. Zuletzt wurden mit Zutun der Stadt ca. 50.000 € in die Sanierung des Sanitärbereiches der Herren gesteckt, Aktuell muss dringend der Sanitärbereich der Damen renoviert werden. Dafür stellt der Förderverein zweckgebunden 25.000 € als Zuschuss zur Verfügung. Aufgabe der Stadt wäre es nun, die entsprechenden Aufträge zu vergeben, leider ist seit Saisonbeginn von Seiten der Stadt hierzu keine Reaktion mehr erfolgt.
Bademeister Siegfried Tinkhauser berichtete über den Verlauf der Badesaison, die sich nach schleppendem Beginn sehr gut entwickelt hat. Auch die Heizkosten werden in einem positiven Rahmen liegen. Thomas Kaiser erwähnte die aktuelle Planung einer PV-Anlage und die erfolgte Sanierung des Kinderbeckens. In Summe hat das Bad in der Bevölkerung eine hohe Akzeptanz.
Als großes Ärgernis zeigte sich der oft defekte Kassenautomat, der seit seiner Anschaffung in 2016 noch in keinem Jahr richtig funktioniert hat. So ist über die Zeller Stadtgrenzen hinaus bekannt, dass bei einem defektem Kassenautomaten die Besucher sich gratis Eintritt verschaffen können. Diesem Missstand könnte mit der Einstellung von ein oder 2 Minijobbern abgeholfen werden, damit die Kasse dauerhaft besetzt ist und sich die Bademeister um ihre Hauptaufgabe kümmern könnten. Des weiteren sollte heutzutage auch Kartenzahlung möglich sein. Auch eine Kooperation mit anderen Bädern muss angestrebt werden um sich den eigenen Nachwuchs ausbilden zu können. Nachbarkommunen machen das vor, nur in Zell geht das scheinbar nicht. Die Zeller Genossen hoffen, dass diese Mängel bald dauerhaft behoben werden und man sich nicht immer über dieselben Themen unterhalten muss. Die Wichtigkeit und der Erhalt unseres schönen Bades sollte allen Verantwortlichen bewusst sein.