Stickelberger in Zell - Besuch im Haus Wiesental und beim DRK

Veröffentlicht am 11.08.2017 in Kommunalpolitik

+++ Information zum aktuellen Stand im Haus Wiesental +++

+++ Stickelberger beeindruckt vom hohen Eggagement des DRK Ortsvereins Zell +++

+++ DRKler unterstützen als "Helfer vor Ort" notfallmedizinische EInsätze +++

Im Rahmen der diesjährigen Sommertour haben der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Stickelberger sowie Bundestagskandidat Jonas Hoffmann auch die Schwanenstadt besucht. Auf dem Programm standen die Besichtigung des unter dem Namen „Haus Wiesental“ firmierenden ehemaligen Spitals sowie ein Besuch beim Zeller Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes.

Im ehemaligen Krankenhaus konnte sich Stickelberger auf Einladung des SPD Ortsvereins Zell / Oberes Wiesental ein Bild davon machen, wie die ehemalige Klinik reanimiert wurde. So sind in dem städtischen Gebäude mittlerweile neben der hausärztlichen Gemeinschaftspraxis unter anderem  eine Gynäkologin, eine Massagepraxis sowie eine Ergotherapeutin ansässig, während das Obergeschoss eine Wohnanlage für ältere Menschen mit geistiger Behinderung als Einrichtung des St. Josefshaus beherbergt.

Bürgermeister Rudolf Rümmele zeigte sich dementsprechend über die Entwicklung der städtischen Einrichtung – nach dem Ende der geriatrischen Rehabilitation zu Beginn des Jahrzehnts seien bei der Stadt nach wie vor Verlustvorträge vorhanden, die durch die Mieteinnahmen nun nach und nach abgetragen werden können. Auch SPD-Fraktionsvorsitzender Thomas Kaiser beleuchtete die damalige Situation nochmals rückblickend. Dabei hob er insbesondere die Anstrengungen Rümmeles hervor, der dafür gesorgt hatte, dass alle Mitarbeiter eine Anschlussbeschäftigung bei den Kreiskliniken aufnehmen konnten.

Das Zeller Stadtoberhaupt wandte sich auch hinsichtlich der Flüchtlingsunterbringung an Stickel­berger: Die Stadt Zell ist gerne bereit, sich auch weiterhin an der Unterbringung und Integration von aktiv zu beteiligen und tut das bis jetzt auch schon. Allerdings fehle ihm das Verständnis dafür, dass die grün-schwarze Landesregierung mittlerweile massiv Druck auf die Landkreise ausübt, auch abgelehnte und mithin ausreisepflichtige Asylbewerber auf die Städte und Gemeinden zu verteilen. Diese Praxis sei für nahezu alle Beteiligten kontraproduktiv, lediglich das Land entlastet sich auf Kosten der Kommunen durch diese „Entleerung der Gemeinschaft­sunter­künfte“. 

Direkt neben dem Haus Wiesental steht das Vereinsheim des Deutschen Roten Kreuzes. Johannes Thoma, seit wenigen Monaten neuer Vorsitzender des DRK in Zell stellte die vielfältigen Aktivitäten der Lebensretter vor. Im laufenden Jahr 2017 haben die Mitglieder im Zeller Ortsverein bereits mehr als 4.000 Arbeitsstunden aufgebracht. Dies erfolgte zum Beispiel in den verschiedenen angebotenen Kursen, Dienstabenden und Blutspendeterminen. Aber auch neue, sicherlich zukunftsweisende Aktivitäten hat der Ortsverein aufzuweisen: Im Rahmen des Programms „Helfer vor Ort“ sind neun Mitglieder des Ortsvereins unterstützend in das Meldenetz des Rettungswesens eingebunden und leisten somit einen wichtigen Beitrag zur medizinischen Notfallversorgung. Entsprechende Hochachtung zeugte Rainer Stickelberger, selbst langjähriges DRK-Mitglied, dem enormen Engagement der Zeller Retter. Auf Bitte des SPD-Ortsvereins platzierte Johannes Thoma auch seine Wünsche an die Politik: Insbesondere die Angleichung der (arbeits-)rechtlichen Stellung der DRK-Mitglieder im Einsatz an jene der freiwilligen Feuerwehren würde für eine enorme Entlastung sorgen.

 

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