SPD vor Ort - in Gresgen und Adelsberg

Veröffentlicht am 06.08.2018 in Stadtratsfraktion

+++Bernhardshütte+++

+++Internet / Breitbandausbau+++

+++Wicke-Straße+++

Zell. Am vergangenen Donnerstag besuchte eine Abordnung der SPD-Zell und des Kommunalpolitischen Ausschusses der SPD die Ortsvorsteher und Bürger in Adelsberg und Gresgen, um sich über die Lage in den Ortsteilen selbst zu informieren.

Adelsberg

In Adelsberg empfing Ortsvorsteher Klaus Berger die Delegation der SPD vor dem Bürgerhaus. Generell stellte der Ortsvorsteher fest, dass inzwischen der lange geforderte Aufzug im Bürgerhaus eingebaut ist und von den Bürgern – besonders von Bürgern mit Gehbehinderungen sehr begrüßt wird. Das angestrebte Baugebiet an der Nordseite des Dorfes an der Straße nach Blauen ist noch nicht abschließend gesichert, da noch keine umfassende Einigung über die entsprechenden Grundstücke gefunden werden konnte.

Bei einem Ortstermin besuchte die Delegation die ehemalige Bernhardshütte, die Gerhard Zickenheiner im vergangenen Jahr von der Katholischen Kirche erworben hat und zu einem Landwirtschaftsbetrieb umbaut. Gerhard Zickenheiner empfing die Delegation zusammen mit seiner Frau Eleonore und führte durch die Baustelle. An die Bernhardshütte wurde ein neuer Stall für rund 25 Schafe und Ziegen angebaut. Im Südflügel der Hütte soll ein kleiner Wohnbereich mit rund 100 Quadratmetern Wohnfläche entstehen. Zum Betriebskonzept erläuterte der Bauherr, dass ein landwirtschaftlicher Betrieb mit Schafen und Ziegen und rund 50 Hühnern entstehen soll. Produziert werde Milch und Rohmilchkäse, die ab Hof und auf regionalen Märkten verkauft werden sollen. Auf vielfachen Wunsch aus der Bevölkerung in Blauen und Adelsberg erwägt die Familie Zickenheiner auch, in etwa ein bis zwei Jahren seine ‚Straußi‘ zu betreiben, in der heimisches Obst und Obstsäfte aus Äpfeln und Birnen sowie selbst gebackenes Bauernbrot angeboten werden sollen. Im Augenblick liegt das Projekt ein wenig hinter dem Zeitplan, aber Gerhard Zickenheiner ist zuversichtlich, dass er noch vor dem Wintereinbruch seine neue Wohnung beziehen kann. Die Produktion des Betriebs wird dann im kommenden Jahr beginnen.

Thomas Kaiser, Sprecher der SPD-Fraktion, zeigte sich von dem Projekt und dem Fortgang der Arbeiten sehr beeindruckt. „Dieses Projekt und das vorgelegte Betriebskonzept stellen eine besondere Wertschätzung und eine Aufwertung der Landwirtschaft im Zeller Bergland dar und muss eindeutig begrüßt werden“, hielt Thomas Kaiser fest. Besonders das Angebot Zickenheiners, seine Schafe und Ziegen auch anderen Landwirten zur Offenhaltung der Landschaft zur Verfügung zu stellen, verdiene Lob und Anerkennung, da von einer offenen Landschaft alle – Einheimische wie Besucher – profitierten.

Bei einem zweiten Ortstermin in Blauen nahm Ortsvorsteher Klaus Berger Stellung zur Wasserversorgung in Blauen. Für den September 2018 werde ein Entscheid über die Umsetzung des Projektes erwartet, erläuterte der Ortsvorsteher. Es gebe einen gewissen Druck von Seiten des Regierungs-Präsidiums in Freiburg, dieses Projekt, das schon länger in der Planung ist, in diesem Jahr endlich zu einem Ende zu bringen.

Gresgen

Beim anschließenden Besuch im Ortsteil Gresgen erklärte Ortsvorsteher Peter Eichin, „Wir in Gresgen sind im Großen und Ganzen zufrieden“.  Die Arbeiten am Bürgerzentrum seien abgeschlossen. Der Brandweiher beziehungsweise das Regenrückhaltebecken sei eingerichtet. Es gebe zwar gewisse Probleme durch die zunehmende Veralgung des Wassers, aber das ließe sich lösen, erklärte der Ortsvorsteher.

Sehr zufrieden äußerte sich Peter Eichin zum Abschluss der Bauarbeiten an der Durchgangsstraße. „Durch den neuen Belag und die neuen Straßenlampen wirkt die Ortsdurchfahrt jetzt wie eine große Allee“, so Peter Eichin. Das werde von den Bürgern sehr positiv zur Kenntnis genommen. Dass jetzt durch den Anschluss an das Breitbandnetz des Landkreises dem Dorf eine neue Großbaustelle bevorsteht, sei zwar wieder beschwerlich, wichtig aber sei, dass die sanierte Straße nicht in Mitleidenschaft gezogen wird. Die Kabel sollen in den Bereich der Gehwege verlegt werden, erläuterte Peter Eichin. Und der Anschluss an das schnelle Internet werde von allen Bürgern gewünscht.

Großes Lob gab es vom Ortsvorsteher für den Bau der neuen Aussegnungshalle im Dorf. „Jetzt haben wir eine Aussegnungshalle, die würdige Bestattungen bei jedem Wetter ermöglichen“, erklärte der Ortsvorsteher. Besonderen Dank stattete Peter Eichin dafür Erwin Vollmer, dem Vorsitzenden des Dorfverschönerungsvereins ab.

Bei einem Rundgang durch das Dorf wurden der Brandweiher, die neue Ortsdurchgangsstraße sowie die Aussegnungshalle besucht. Thomas Kaiser würdigte an der Aussegnungshalle den enormen Einsatz, welchen die Bürger des Verschönerungsvereins bei diesem Projekt geleistet hatten.  „Dieses Projekt ist ein Musterbeispiel für gelebtes Bürgerengagement“ ,  lobte Thomas Kaiser.

An der Wickestraße waren sich alle Beteiligten der Sommertour einig, dass hier noch viel zu tun ist, um die Straße in einen guten Zustand zu versetzen. Ergänzend machte Erwin Vollmer darauf aufmerksam, dass sich Gresgen seit 40 Jahren um eine Lösung für die Straße von Gresgen Richtung Hausen bemüht. Hier wäre es langsam an der Zeit, dass dieses Projekt die notwendige Aufmerksamkeit erhält, merkte Erwin Vollmer an.

 

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