02.06.2026 in Ortsverein
Emotionale Ehrungsversammlung bei den Zeller Sozialdemokraten
Höhepunkt der Ehrungen waren die persönlichen Berichte der Geehrten, warum sie vor Jahrzehnten in die Partei eingetreten und trotz vielen Höhen und Tiefen dabeigeblieben sind. Der baden-württembergische Justizminister a.D. Rainer Stickelberger und der ehemalige Landtagsabgeordnete Jonas Hoffmann ehrten gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Ortsvereins Rainer Sütterle 25 verdiente Parteimitglieder für insgesamt 990 Jahre Mitgliedschaft. Rainer Sütterle hob den guten Zusammenhalt im Ortsverein hervor und die vielen Freundschaften, die über die Jahre der gemeinsamen Politik entstanden sind.
Für 60 Jahre Mitgliedschaft wurde Heinz Wagner aus Gresgen geehrt, der seinen Werdegang in der Zell-Schönau als Weber, Gewerkschafter und untrennbar damit verbunden SPD-Mitglied schilderte.
Ein Multitalent, rhetorisch, musikalisch, politisch, so bezeichnete Rainer Stickelberger Fraktionschef und Bürgermeisterstellvertreter Thomas Kaiser, der für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrte wurde. In sehr persönlichen Worten dankte Thomas Kaiser seinen politischen Weggefährten.
Ebenfalls für 50 Jahre Mitgliedschaft wurde Erwin Vollmer aus Gresgen geehrt. Für seine herausragenden Verdienste für die Zeller SPD und den Stützpunkt Gresgen, den Vollmer seit Jahrzehnten führt wurde er mit der Willi Brandt Medaille ausgezeichnet. Minutenlang gab es stehenden Applaus für den Boss, den Rainer Stickelberger als einen seiner wichtigsten politischen Weggefährten würdigte. Erwin ist wie ein Seismograph, der wie kein anderer politische Stimmungen spürt, so Rainer Stickelberger in seiner Laudatio. Mit unnachahmlicher Klarheit und Ehrlichkeit sei Vollmer durch sein politisches Leben gegangen. Wenn der Boss ruft, dann wird dem gefolgt, so Jonas Hoffmann. Er erinnerte daran, dass man als Politiker nicht nach Gresgen eingeladen sondern zitiert werde.
Als Fachmann für alle Baufragen hat sich Erwin Vollmer im Zeller Gemeinderat einen Namen gemacht. Viele Großprojekte wie den Bau der Halle in Gresgen, die Sanierung der Zeller Realschule und den Hallenbau hat Vollmer mit kritischem Sachverstand begleitet.
Vollmer selber erinnerte an die Zeiten der großen Sozialdemokraten, den Besuch von Willy Brandt als regierendem Bürgermeister in Zell und den großen SPD Politiker Walter Faller aus Schopfheim.
Ebenfalls für 50 Jahre SPD Mitgliedschaft wurde Marlies Haselwander, langjähriges Vorstandsmitglied und Schriftführerin, die über ihren Vater zur SPD kam geehrt.
Jürgen Sommer aus Todtnau, der die Kriegsjahre in Dresden verbracht hatte erinnerte in mahnenden Worten an die schrecklichen Bombardierungen und die vielen Toten, die er als Kind miterlebt hatte und die sein späteres Leben geprägt hatten.
In Vertretung für ihren Mann erinnerte Liesa Trefzer an die große Freundschaft und Solidarität, die in der Zeller SPD herrsche.
Dr. Michael Levis, der für 40 Jahre geehrt wurde erinnerte daran, dass er als Kind aus einfachen Verhältnissen dank der SPD, die die Studiengebühren abgeschafft hatte, studieren konnte.
Als Urgestein der Zeller Bahn wurde Kar Argast ebenfalls für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Immer, so Argast habe er für den Zeller Bahnhof, den Erhalt der Bahnstrecke nach Zell und die weiteren Busverbindungen in die Außenorte und das obere Wiesental gekämpft. Sozial engagiert bei der AWO, als Kreisrat und im Gemeinderat setzt er sich für die Belange der sozial Schwächeren Menschen ein, so Rainer Stickelberger. Jonas Hoffmann lobte seinen Kreistagskollegen für dessen Sachverstand.
Immer getreu dem Motto „nit schwätze sondern schaffe“ wurde Werner Eble, langjähriger Ortsvereinsvorsitzender, Stadtrat und Kassierer ebenfalls für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Legendär, so Eble waren die Farnmähaktionen am Zeller Blauen.
Claudia Dolzer wurde ebenfalls für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Rainer Stickelberger hob ihre klare und direkte Art hervor. Sie benennt die Dinge beim Namen. In einem leidenschaftlichen Plädoyer betonte Dolzer wie wichtig eine starke Sozialdemokratie sei. Weltweit nehme die Vermögensungleichheit zu und größenwahnsinnige Autokraten regieren die Welt.
Siegfried Lais aus Todtnau hob die Verbindung zwischen Gewerkschaft, Betriebsräten und SPD hervor. Als jahrzehntelanger Betriebsrat der Firma Zahoransky habe er immer wieder die Wichtigkeit der gewerkschaftlichen Arbeit für die Arbeiterinnen und Arbeiter gespürt. Dank der Gewerkschaften konnten in Deutschland viele Verbesserungen für die Menschen erreicht werden.
Helga Röhrig, Iris Schmidt und Johann Sparta wurden für 10 Jahre Mitgliedschaft geehrt und schilderten eindrucksvoll, wie die Prägung durch das Elternhaus und der berufliche Werdegang sie zur SPD gebracht haben.
Jonas Hoffmann verabschiedete sich wehmütig von seinen Zeller Parteifreunden und betonte, dass es ein Privileg war Mitglied im Landtag von Baden-Württemberg für den Wahlkreis Lörrach gewesen zu sein.
Mit „Knastkeksen“ aus dem Cabanja wurde der Justizminister a.D. verabschiedet und auch Jonas Hoffmann durfte ein süßes Paket mit nach Hause nehmen.
Rainer Sütterle danke zum Schluss allen Geehrten für ihr jahrzehntelanges Engagement und blickt mit Stolz auf den Ortsverein.
Alle Geehrten im Überblick:
Für 10 Jahre:
Helga Röhrig – Iris Schmidt – Frank Röhrig - Johann Sparta
Für 25 Jahre:
Gertrud Wolf und Marita Steinebrunner
Für 40 Jahre:
Claudia Dolzer – Tanja Mischorr – Siegfried Lais – Karl Argast – Dr. Michael Levis –Werner Eble
Für 50 Jahre:
Marlies Haselwander – Prof. Dr. Jochen Möckelmann – Dieter Trefzer – Jürgen Sommer – Klaus Klausnitzer – Günter Wagner – Andreas Müller – Jens Kühn – Hanspeter Räuber – Adolf Homberger – Erwin Vollmer – Thomas Kaiser
Für 60 Jahre:
Heinz Wagner
Träger der Willy Brandt Medaille: Erwin Vollmer
01.06.2026 in Ortsverein
Der Jubilar Heinz Wagner wurde für unglaubliche 65 Jahre Mitgliedschaft in der SPD geehrt.
Sein Eintritt in die Partei erfolgte am 01.05.1961.
Als Dank für seine jahrzehntelange Treue zur Partei wurde er von Rainer Stickelberger, Justizminister BW a.D.
sowie von Jonas Hoffmann, vormals Landtagsabgeordneter sowie vom Ortsvereinsvorsitzenden Rainer Sütterle,
geehrt. Als Zeichen der Anerkennung erhielt Wagner eine Urkunde sowie eine Anstecknadel in Gold von der Partei.
Mit beeindruckenden Worten schildert der Jubilar wie er den Weg zur SPD gefunden hat und warum er ihr auf ewig die Treue hält.
Als junger Mitarbeiter in der Zeller „Webi“ wurde er Gewerkschaftsmitglied., Adolf Maier, damalige Parteigröße in Zell,
brachte ihn dann dazu, in die SPD einzutreten. Heinz Wagner erkannte früh, wie wichtig die Symbiose zwischen Gewerkschaften und SPD
war und immer noch ist. Eine Verbindung, auf die er immer noch stolz ist. Mit Stolz zeigte er der Versammlung auch sein erstes Parteibuch.
Immer stand er für Gerechtigkeit und Arbeitnehmerrechte ein, was auch seine Teilnahme an früheren Demonstrationen beweist.
Dabei fühlte er sich beim Stützpunkt Gresgen bestens aufgehoben. Als dortiges Gründungsmitglied und Kassierer
prägte er das politische Geschehen lange Zeit entscheidend mit. Bis heute hat er sich seine positive Lebenseinstellung bewahrt und ist immer
am aktuellem Geschehen interessiert.
14.04.2026 in Ortsverein
DANKE MR. WIESENTALBAHN
Für 26 Jahre voller Engagement, Verlässlichkeit und Humor.
Mit viel Sachverstand hast Du für den Erhalt des Zeller Bahnhofs und der Wiesentalbahn gekämpft. Du hast die „Tour de Bähnle“ und Schulungen an den Fahrkartenautomaten organisiert und andere mit Deiner Leidenschaft für die Bahn angesteckt. Soziale Gerechtigkeit ist Dir wichtig. Schulsozialarbeit, Jugendzentren und faire Kindergartengebühren waren immer in Deinem Fokus.
Wir sagen DANKE, lieber Karl, und wünschen Dir weiterhin viel Schaffenskraft, Gesundheit und Zufriedenheit.
Fast 27 Jahre hast du für deine SPD im Zeller Gemeinderat deine Ideen eingebracht und für deine Überzeugungen gekämpft. Aktuell vertrittst du weiterhin uns und die Stadt Zell im Kreistag.
Deine SPD Oberes Wiesental und SPD-Fraktion
29.01.2026 in Fraktion
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SPD-Fraktion Zell i.W. |
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Anmerkungen zum Haushaltsplan 2026
Zunächst einige Eckpunkte:
Für 2026 rechnen wir mit Steuermehreinnahmen von 500.000 €, die Schlüsselzuweisungen verringern sich um 200.000,00 € und die Erträge erhöhen sich insgesamt um ca. 600.000,00 €.
Um etwa diesen Betrag erhöhen sich durch Tariferhöhungen die Personalkosten.
Im Ergebnishaushalt übertreffen die Aufwendungen mit 20,8 Mio € die Erträge mit 18,9 Mio €.
Somit schließt der Haushalt mit einem Minus von 1,9 Mio € und kann nicht ausgeglichen werden.
Zieht man hiervon die Abschreibungen von 630 TE ab, bleibt ein Finanzierungsdefizit von 1,2 Mio €. Um diesen Betrag verringern sich die liquiden Mittel, die sich dank gestiegener Gewerbesteuereinnahmen 2025 unvorhergesehener Massen deutlich erhöht haben.
Uns ist sehr wohl bewusst, dass ca. 2/3 dieser Mehreinnahmen in 2027 wieder negativ zu Buche schlagen werden.
Trotz nicht ausgeglichenem Haushalt sind wir jedoch in der Lage, wichtige Investitionen zu tätigen. Hier einige Beispiele:
Bahnhofsvorplatz
Hier ist es in zahlreichen Verhandlungen mit dem Planungsbüro gelungen, die 2022 errechneten Kosten von 2 Mio € deutlich zu verringern. Wir stellen im Haushalt 1,5 Mio € ein und rechnen mit Zuschüssen von 500 TE. Das Fallerdenkmal bleibt am bisherigen Standort, die erforderliche Anzahl an Bushaltestellen entsteht, ein behindertengerechter Ausbau ist selbstverständlich, die noch genau zu definierende Gestaltung wird für eine deutliche Aufwertung des Bahnhofsvorplatzes sorgen.
Das Startchancenprogramm des Landes ist eine gute Möglichkeit, den Bildungsstandort zu stärken. 150 TE stellen wir für die Gerhard-Jung-Schule in den Haushalt ein, 2/3 davon werden bezuschusst. Wichtig in diesem Zusammenhang ist für uns, die Schulstandorte Atzenbach und Gresgen im Auge zu behalten. Dort sind zumindest mittelfristig größere Investitionen zu tätigen.
Seit Jahren sind wir dabei, städtische Dächer mit PV-Anlagen auszustatten. In diesem Jahr sind
50 TE hierfür vorgesehen. Ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.
Hohe und notwendige Investitionen tätigen wir für die Straßenentwässerung Gresgen und die Sanierung der Straße Über der Brücke in Mambach.
Ca. 100 TE investieren wir in verschiedene Maßnahmen der Frw. Feuerwehr, insbesondere im Bereich Digitalfunk.
Um langfristig die Löschwasserversorgung in Adelsberg zu sichern sind Planungskosten in Höhe von 10 TE eingestellt.
Vor Saisoneröffnung soll das neue Kassensystem im Freibad installiert sein. Das Zeller Schwimmbad befindet sich auch dank des Fördervereins in einem guten Zustand. Derzeit werden auch mit Unterstützung des Fördervereins die Damen Toiletten saniert. Die vor ca. 15 Jahren getroffene Entscheidung des Gemeinderates, das Schwimmbad in kleinen Schritten zu sanieren, hat sich als richtig erwiesen.
In Summe sind Investitionen von 3,75 Mio € eingeplant.
Wichtig sind uns nach wie vor die sogenannten Zuweisungen an Vereine und Institutionen wie Schulsozialarbeit, Jugendpflege, Zöglingsausbildung, Landschaftspflegeverein, Textilmuseum, Feuerwehr usw. Gerade in diesen Bereichen wird ehrenamtliches Engagement groß geschrieben.
Für das Biosphärengebiet leisten wir einen Beitrag von 10600,00 €. Hierdurch werden nahezu jährliche Zuschüsse in beträchtlicher Höhe generiert, die vorwiegend der Landwirtschaft zu Gute kommen.
Vor etwas mehr als 20 Jahren haben wir das Ortsbudget in Höhe von 2500,00 € für jeden Ortsteil eingeführt. Dies hat sich bewährt und auch dank guter Ideen der Ortschaftsräte zu vielen Verschönerungen in den Ortsteilen geführt.
Der Stadt Zell wurde von der Bundesregierung für die kommenden Jahre ein Betrag von 4 Mio € aus dem Sondervermögen des Bundes zur Verfügung gestellt. Dieses Geld sollte unseres Erachtens nach sinnvoll und möglichst nachhaltig eingesetzt werden.
Die Erstellung eines Gemeindeentwicklungskonzeptes für zukünftige Stadtentwicklungsmaßnahmen haben wir bereits beschlossen und hierfür 60 TE veranschlagt.
Wir regen an, diese Themen zeitnah zu behandeln, evtl. in einer Klausursitzung des Gemeinderates.
Abschließend weisen wir darauf hin, dass sich die Stadt Zell trotz schwieriger finanzieller Lage immer wieder weiter entwickelt hat. Gerade im Bereich Bildungsstandort Zell sind wir gut aufgestellt.
Das gesellschaftliche Leben in Zell lebt von großem ehrenamtlichen Einsatz vieler Personen in Vereinen der Bereiche Soziales, Kultur und Sport. Daneben erfüllen die Fördervereine wichtige Aufgaben. Besonders erwähnenswert ist der Bürgerverein Zell, der mit guten Ideen und finanzieller Unterstützung wichtige Projekte fördert.
Insgesamt gesehen blicken wir positiv in die Zukunft.
Ein besonderer Dank gilt Frau Burger und Frau Herzog mit ihrem Team für die Aufstellung und übersichtliche Darstellung der Haushaltspläne.
Thomas Kaiser
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SPD-Fraktion Zell i.W. |
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Anmerkungen zum Haushaltsplan 2026
Zunächst einige Eckpunkte:
Für 2026 rechnen wir mit Steuermehreinnahmen von 500.000 €, die Schlüsselzuweisungen verringern sich um 200.000,00 € und die Erträge erhöhen sich insgesamt um ca. 600.000,00 €.
Um etwa diesen Betrag erhöhen sich durch Tariferhöhungen die Personalkosten.
Im Ergebnishaushalt übertreffen die Aufwendungen mit 20,8 Mio € die Erträge mit 18,9 Mio €.
Somit schließt der Haushalt mit einem Minus von 1,9 Mio € und kann nicht ausgeglichen werden.
Zieht man hiervon die Abschreibungen von 630 TE ab, bleibt ein Finanzierungsdefizit von 1,2 Mio €. Um diesen Betrag verringern sich die liquiden Mittel, die sich dank gestiegener Gewerbesteuereinnahmen 2025 unvorhergesehener Massen deutlich erhöht haben.
Uns ist sehr wohl bewusst, dass ca. 2/3 dieser Mehreinnahmen in 2027 wieder negativ zu Buche schlagen werden.
Trotz nicht ausgeglichenem Haushalt sind wir jedoch in der Lage, wichtige Investitionen zu tätigen. Hier einige Beispiele:
Bahnhofsvorplatz
Hier ist es in zahlreichen Verhandlungen mit dem Planungsbüro gelungen, die 2022 errechneten Kosten von 2 Mio € deutlich zu verringern. Wir stellen im Haushalt 1,5 Mio € ein und rechnen mit Zuschüssen von 500 TE. Das Fallerdenkmal bleibt am bisherigen Standort, die erforderliche Anzahl an Bushaltestellen entsteht, ein behindertengerechter Ausbau ist selbstverständlich, die noch genau zu definierende Gestaltung wird für eine deutliche Aufwertung des Bahnhofsvorplatzes sorgen.
Das Startchancenprogramm des Landes ist eine gute Möglichkeit, den Bildungsstandort zu stärken. 150 TE stellen wir für die Gerhard-Jung-Schule in den Haushalt ein, 2/3 davon werden bezuschusst. Wichtig in diesem Zusammenhang ist für uns, die Schulstandorte Atzenbach und Gresgen im Auge zu behalten. Dort sind zumindest mittelfristig größere Investitionen zu tätigen.
Seit Jahren sind wir dabei, städtische Dächer mit PV-Anlagen auszustatten. In diesem Jahr sind
50 TE hierfür vorgesehen. Ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.
Hohe und notwendige Investitionen tätigen wir für die Straßenentwässerung Gresgen und die Sanierung der Straße Über der Brücke in Mambach.
Ca. 100 TE investieren wir in verschiedene Maßnahmen der Frw. Feuerwehr, insbesondere im Bereich Digitalfunk.
Um langfristig die Löschwasserversorgung in Adelsberg zu sichern sind Planungskosten in Höhe von 10 TE eingestellt.
Vor Saisoneröffnung soll das neue Kassensystem im Freibad installiert sein. Das Zeller Schwimmbad befindet sich auch dank des Fördervereins in einem guten Zustand. Derzeit werden auch mit Unterstützung des Fördervereins die Damen Toiletten saniert. Die vor ca. 15 Jahren getroffene Entscheidung des Gemeinderates, das Schwimmbad in kleinen Schritten zu sanieren, hat sich als richtig erwiesen.
In Summe sind Investitionen von 3,75 Mio € eingeplant.
Wichtig sind uns nach wie vor die sogenannten Zuweisungen an Vereine und Institutionen wie Schulsozialarbeit, Jugendpflege, Zöglingsausbildung, Landschaftspflegeverein, Textilmuseum, Feuerwehr usw. Gerade in diesen Bereichen wird ehrenamtliches Engagement groß geschrieben.
Für das Biosphärengebiet leisten wir einen Beitrag von 10600,00 €. Hierdurch werden nahezu jährliche Zuschüsse in beträchtlicher Höhe generiert, die vorwiegend der Landwirtschaft zu Gute kommen.
Vor etwas mehr als 20 Jahren haben wir das Ortsbudget in Höhe von 2500,00 € für jeden Ortsteil eingeführt. Dies hat sich bewährt und auch dank guter Ideen der Ortschaftsräte zu vielen Verschönerungen in den Ortsteilen geführt.
Der Stadt Zell wurde von der Bundesregierung für die kommenden Jahre ein Betrag von 4 Mio € aus dem Sondervermögen des Bundes zur Verfügung gestellt. Dieses Geld sollte unseres Erachtens nach sinnvoll und möglichst nachhaltig eingesetzt werden.
Die Erstellung eines Gemeindeentwicklungskonzeptes für zukünftige Stadtentwicklungsmaßnahmen haben wir bereits beschlossen und hierfür 60 TE veranschlagt.
Wir regen an, diese Themen zeitnah zu behandeln, evtl. in einer Klausursitzung des Gemeinderates.
Abschließend weisen wir darauf hin, dass sich die Stadt Zell trotz schwieriger finanzieller Lage immer wieder weiter entwickelt hat. Gerade im Bereich Bildungsstandort Zell sind wir gut aufgestellt.
Das gesellschaftliche Leben in Zell lebt von großem ehrenamtlichen Einsatz vieler Personen in Vereinen der Bereiche Soziales, Kultur und Sport. Daneben erfüllen die Fördervereine wichtige Aufgaben. Besonders erwähnenswert ist der Bürgerverein Zell, der mit guten Ideen und finanzieller Unterstützung wichtige Projekte fördert.
Insgesamt gesehen blicken wir positiv in die Zukunft.
Ein besonderer Dank gilt Frau Burger und Frau Herzog mit ihrem Team für die Aufstellung und übersichtliche Darstellung der Haushaltspläne.
Thomas Kaiser
29.01.2026 in Fraktion
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SPD-Fraktion Zell i.W. |
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Anmerkungen zum Haushaltsplan 2026
Zunächst einige Eckpunkte:
Für 2026 rechnen wir mit Steuermehreinnahmen von 500.000 €, die Schlüsselzuweisungen verringern sich um 200.000,00 € und die Erträge erhöhen sich insgesamt um ca. 600.000,00 €.
Um etwa diesen Betrag erhöhen sich durch Tariferhöhungen die Personalkosten.
Im Ergebnishaushalt übertreffen die Aufwendungen mit 20,8 Mio € die Erträge mit 18,9 Mio €.
Somit schließt der Haushalt mit einem Minus von 1,9 Mio € und kann nicht ausgeglichen werden.
Zieht man hiervon die Abschreibungen von 630 TE ab, bleibt ein Finanzierungsdefizit von 1,2 Mio €. Um diesen Betrag verringern sich die liquiden Mittel, die sich dank gestiegener Gewerbesteuereinnahmen 2025 unvorhergesehener Massen deutlich erhöht haben.
Uns ist sehr wohl bewusst, dass ca. 2/3 dieser Mehreinnahmen in 2027 wieder negativ zu Buche schlagen werden.
Trotz nicht ausgeglichenem Haushalt sind wir jedoch in der Lage, wichtige Investitionen zu tätigen. Hier einige Beispiele:
Bahnhofsvorplatz
Hier ist es in zahlreichen Verhandlungen mit dem Planungsbüro gelungen, die 2022 errechneten Kosten von 2 Mio € deutlich zu verringern. Wir stellen im Haushalt 1,5 Mio € ein und rechnen mit Zuschüssen von 500 TE. Das Fallerdenkmal bleibt am bisherigen Standort, die erforderliche Anzahl an Bushaltestellen entsteht, ein behindertengerechter Ausbau ist selbstverständlich, die noch genau zu definierende Gestaltung wird für eine deutliche Aufwertung des Bahnhofsvorplatzes sorgen.
Das Startchancenprogramm des Landes ist eine gute Möglichkeit, den Bildungsstandort zu stärken. 150 TE stellen wir für die Gerhard-Jung-Schule in den Haushalt ein, 2/3 davon werden bezuschusst. Wichtig in diesem Zusammenhang ist für uns, die Schulstandorte Atzenbach und Gresgen im Auge zu behalten. Dort sind zumindest mittelfristig größere Investitionen zu tätigen.
Seit Jahren sind wir dabei, städtische Dächer mit PV-Anlagen auszustatten. In diesem Jahr sind
50 TE hierfür vorgesehen. Ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.
Hohe und notwendige Investitionen tätigen wir für die Straßenentwässerung Gresgen und die Sanierung der Straße Über der Brücke in Mambach.
Ca. 100 TE investieren wir in verschiedene Maßnahmen der Frw. Feuerwehr, insbesondere im Bereich Digitalfunk.
Um langfristig die Löschwasserversorgung in Adelsberg zu sichern sind Planungskosten in Höhe von 10 TE eingestellt.
Vor Saisoneröffnung soll das neue Kassensystem im Freibad installiert sein. Das Zeller Schwimmbad befindet sich auch dank des Fördervereins in einem guten Zustand. Derzeit werden auch mit Unterstützung des Fördervereins die Damen Toiletten saniert. Die vor ca. 15 Jahren getroffene Entscheidung des Gemeinderates, das Schwimmbad in kleinen Schritten zu sanieren, hat sich als richtig erwiesen.
In Summe sind Investitionen von 3,75 Mio € eingeplant.
Wichtig sind uns nach wie vor die sogenannten Zuweisungen an Vereine und Institutionen wie Schulsozialarbeit, Jugendpflege, Zöglingsausbildung, Landschaftspflegeverein, Textilmuseum, Feuerwehr usw. Gerade in diesen Bereichen wird ehrenamtliches Engagement groß geschrieben.
Für das Biosphärengebiet leisten wir einen Beitrag von 10600,00 €. Hierdurch werden nahezu jährliche Zuschüsse in beträchtlicher Höhe generiert, die vorwiegend der Landwirtschaft zu Gute kommen.
Vor etwas mehr als 20 Jahren haben wir das Ortsbudget in Höhe von 2500,00 € für jeden Ortsteil eingeführt. Dies hat sich bewährt und auch dank guter Ideen der Ortschaftsräte zu vielen Verschönerungen in den Ortsteilen geführt.
Der Stadt Zell wurde von der Bundesregierung für die kommenden Jahre ein Betrag von 4 Mio € aus dem Sondervermögen des Bundes zur Verfügung gestellt. Dieses Geld sollte unseres Erachtens nach sinnvoll und möglichst nachhaltig eingesetzt werden.
Die Erstellung eines Gemeindeentwicklungskonzeptes für zukünftige Stadtentwicklungsmaßnahmen haben wir bereits beschlossen und hierfür 60 TE veranschlagt.
Wir regen an, diese Themen zeitnah zu behandeln, evtl. in einer Klausursitzung des Gemeinderates.
Abschließend weisen wir darauf hin, dass sich die Stadt Zell trotz schwieriger finanzieller Lage immer wieder weiter entwickelt hat. Gerade im Bereich Bildungsstandort Zell sind wir gut aufgestellt.
Das gesellschaftliche Leben in Zell lebt von großem ehrenamtlichen Einsatz vieler Personen in Vereinen der Bereiche Soziales, Kultur und Sport. Daneben erfüllen die Fördervereine wichtige Aufgaben. Besonders erwähnenswert ist der Bürgerverein Zell, der mit guten Ideen und finanzieller Unterstützung wichtige Projekte fördert.
Insgesamt gesehen blicken wir positiv in die Zukunft.
Ein besonderer Dank gilt Frau Burger und Frau Herzog mit ihrem Team für die Aufstellung und übersichtliche Darstellung der Haushaltspläne.
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