Fraktion
29.01.2026 in Fraktion
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SPD-Fraktion Zell i.W. |
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Anmerkungen zum Haushaltsplan 2026
Zunächst einige Eckpunkte:
Für 2026 rechnen wir mit Steuermehreinnahmen von 500.000 €, die Schlüsselzuweisungen verringern sich um 200.000,00 € und die Erträge erhöhen sich insgesamt um ca. 600.000,00 €.
Um etwa diesen Betrag erhöhen sich durch Tariferhöhungen die Personalkosten.
Im Ergebnishaushalt übertreffen die Aufwendungen mit 20,8 Mio € die Erträge mit 18,9 Mio €.
Somit schließt der Haushalt mit einem Minus von 1,9 Mio € und kann nicht ausgeglichen werden.
Zieht man hiervon die Abschreibungen von 630 TE ab, bleibt ein Finanzierungsdefizit von 1,2 Mio €. Um diesen Betrag verringern sich die liquiden Mittel, die sich dank gestiegener Gewerbesteuereinnahmen 2025 unvorhergesehener Massen deutlich erhöht haben.
Uns ist sehr wohl bewusst, dass ca. 2/3 dieser Mehreinnahmen in 2027 wieder negativ zu Buche schlagen werden.
Trotz nicht ausgeglichenem Haushalt sind wir jedoch in der Lage, wichtige Investitionen zu tätigen. Hier einige Beispiele:
Bahnhofsvorplatz
Hier ist es in zahlreichen Verhandlungen mit dem Planungsbüro gelungen, die 2022 errechneten Kosten von 2 Mio € deutlich zu verringern. Wir stellen im Haushalt 1,5 Mio € ein und rechnen mit Zuschüssen von 500 TE. Das Fallerdenkmal bleibt am bisherigen Standort, die erforderliche Anzahl an Bushaltestellen entsteht, ein behindertengerechter Ausbau ist selbstverständlich, die noch genau zu definierende Gestaltung wird für eine deutliche Aufwertung des Bahnhofsvorplatzes sorgen.
Das Startchancenprogramm des Landes ist eine gute Möglichkeit, den Bildungsstandort zu stärken. 150 TE stellen wir für die Gerhard-Jung-Schule in den Haushalt ein, 2/3 davon werden bezuschusst. Wichtig in diesem Zusammenhang ist für uns, die Schulstandorte Atzenbach und Gresgen im Auge zu behalten. Dort sind zumindest mittelfristig größere Investitionen zu tätigen.
Seit Jahren sind wir dabei, städtische Dächer mit PV-Anlagen auszustatten. In diesem Jahr sind
50 TE hierfür vorgesehen. Ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.
Hohe und notwendige Investitionen tätigen wir für die Straßenentwässerung Gresgen und die Sanierung der Straße Über der Brücke in Mambach.
Ca. 100 TE investieren wir in verschiedene Maßnahmen der Frw. Feuerwehr, insbesondere im Bereich Digitalfunk.
Um langfristig die Löschwasserversorgung in Adelsberg zu sichern sind Planungskosten in Höhe von 10 TE eingestellt.
Vor Saisoneröffnung soll das neue Kassensystem im Freibad installiert sein. Das Zeller Schwimmbad befindet sich auch dank des Fördervereins in einem guten Zustand. Derzeit werden auch mit Unterstützung des Fördervereins die Damen Toiletten saniert. Die vor ca. 15 Jahren getroffene Entscheidung des Gemeinderates, das Schwimmbad in kleinen Schritten zu sanieren, hat sich als richtig erwiesen.
In Summe sind Investitionen von 3,75 Mio € eingeplant.
Wichtig sind uns nach wie vor die sogenannten Zuweisungen an Vereine und Institutionen wie Schulsozialarbeit, Jugendpflege, Zöglingsausbildung, Landschaftspflegeverein, Textilmuseum, Feuerwehr usw. Gerade in diesen Bereichen wird ehrenamtliches Engagement groß geschrieben.
Für das Biosphärengebiet leisten wir einen Beitrag von 10600,00 €. Hierdurch werden nahezu jährliche Zuschüsse in beträchtlicher Höhe generiert, die vorwiegend der Landwirtschaft zu Gute kommen.
Vor etwas mehr als 20 Jahren haben wir das Ortsbudget in Höhe von 2500,00 € für jeden Ortsteil eingeführt. Dies hat sich bewährt und auch dank guter Ideen der Ortschaftsräte zu vielen Verschönerungen in den Ortsteilen geführt.
Der Stadt Zell wurde von der Bundesregierung für die kommenden Jahre ein Betrag von 4 Mio € aus dem Sondervermögen des Bundes zur Verfügung gestellt. Dieses Geld sollte unseres Erachtens nach sinnvoll und möglichst nachhaltig eingesetzt werden.
Die Erstellung eines Gemeindeentwicklungskonzeptes für zukünftige Stadtentwicklungsmaßnahmen haben wir bereits beschlossen und hierfür 60 TE veranschlagt.
Wir regen an, diese Themen zeitnah zu behandeln, evtl. in einer Klausursitzung des Gemeinderates.
Abschließend weisen wir darauf hin, dass sich die Stadt Zell trotz schwieriger finanzieller Lage immer wieder weiter entwickelt hat. Gerade im Bereich Bildungsstandort Zell sind wir gut aufgestellt.
Das gesellschaftliche Leben in Zell lebt von großem ehrenamtlichen Einsatz vieler Personen in Vereinen der Bereiche Soziales, Kultur und Sport. Daneben erfüllen die Fördervereine wichtige Aufgaben. Besonders erwähnenswert ist der Bürgerverein Zell, der mit guten Ideen und finanzieller Unterstützung wichtige Projekte fördert.
Insgesamt gesehen blicken wir positiv in die Zukunft.
Ein besonderer Dank gilt Frau Burger und Frau Herzog mit ihrem Team für die Aufstellung und übersichtliche Darstellung der Haushaltspläne.
Thomas Kaiser
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SPD-Fraktion Zell i.W. |
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Anmerkungen zum Haushaltsplan 2026
Zunächst einige Eckpunkte:
Für 2026 rechnen wir mit Steuermehreinnahmen von 500.000 €, die Schlüsselzuweisungen verringern sich um 200.000,00 € und die Erträge erhöhen sich insgesamt um ca. 600.000,00 €.
Um etwa diesen Betrag erhöhen sich durch Tariferhöhungen die Personalkosten.
Im Ergebnishaushalt übertreffen die Aufwendungen mit 20,8 Mio € die Erträge mit 18,9 Mio €.
Somit schließt der Haushalt mit einem Minus von 1,9 Mio € und kann nicht ausgeglichen werden.
Zieht man hiervon die Abschreibungen von 630 TE ab, bleibt ein Finanzierungsdefizit von 1,2 Mio €. Um diesen Betrag verringern sich die liquiden Mittel, die sich dank gestiegener Gewerbesteuereinnahmen 2025 unvorhergesehener Massen deutlich erhöht haben.
Uns ist sehr wohl bewusst, dass ca. 2/3 dieser Mehreinnahmen in 2027 wieder negativ zu Buche schlagen werden.
Trotz nicht ausgeglichenem Haushalt sind wir jedoch in der Lage, wichtige Investitionen zu tätigen. Hier einige Beispiele:
Bahnhofsvorplatz
Hier ist es in zahlreichen Verhandlungen mit dem Planungsbüro gelungen, die 2022 errechneten Kosten von 2 Mio € deutlich zu verringern. Wir stellen im Haushalt 1,5 Mio € ein und rechnen mit Zuschüssen von 500 TE. Das Fallerdenkmal bleibt am bisherigen Standort, die erforderliche Anzahl an Bushaltestellen entsteht, ein behindertengerechter Ausbau ist selbstverständlich, die noch genau zu definierende Gestaltung wird für eine deutliche Aufwertung des Bahnhofsvorplatzes sorgen.
Das Startchancenprogramm des Landes ist eine gute Möglichkeit, den Bildungsstandort zu stärken. 150 TE stellen wir für die Gerhard-Jung-Schule in den Haushalt ein, 2/3 davon werden bezuschusst. Wichtig in diesem Zusammenhang ist für uns, die Schulstandorte Atzenbach und Gresgen im Auge zu behalten. Dort sind zumindest mittelfristig größere Investitionen zu tätigen.
Seit Jahren sind wir dabei, städtische Dächer mit PV-Anlagen auszustatten. In diesem Jahr sind
50 TE hierfür vorgesehen. Ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.
Hohe und notwendige Investitionen tätigen wir für die Straßenentwässerung Gresgen und die Sanierung der Straße Über der Brücke in Mambach.
Ca. 100 TE investieren wir in verschiedene Maßnahmen der Frw. Feuerwehr, insbesondere im Bereich Digitalfunk.
Um langfristig die Löschwasserversorgung in Adelsberg zu sichern sind Planungskosten in Höhe von 10 TE eingestellt.
Vor Saisoneröffnung soll das neue Kassensystem im Freibad installiert sein. Das Zeller Schwimmbad befindet sich auch dank des Fördervereins in einem guten Zustand. Derzeit werden auch mit Unterstützung des Fördervereins die Damen Toiletten saniert. Die vor ca. 15 Jahren getroffene Entscheidung des Gemeinderates, das Schwimmbad in kleinen Schritten zu sanieren, hat sich als richtig erwiesen.
In Summe sind Investitionen von 3,75 Mio € eingeplant.
Wichtig sind uns nach wie vor die sogenannten Zuweisungen an Vereine und Institutionen wie Schulsozialarbeit, Jugendpflege, Zöglingsausbildung, Landschaftspflegeverein, Textilmuseum, Feuerwehr usw. Gerade in diesen Bereichen wird ehrenamtliches Engagement groß geschrieben.
Für das Biosphärengebiet leisten wir einen Beitrag von 10600,00 €. Hierdurch werden nahezu jährliche Zuschüsse in beträchtlicher Höhe generiert, die vorwiegend der Landwirtschaft zu Gute kommen.
Vor etwas mehr als 20 Jahren haben wir das Ortsbudget in Höhe von 2500,00 € für jeden Ortsteil eingeführt. Dies hat sich bewährt und auch dank guter Ideen der Ortschaftsräte zu vielen Verschönerungen in den Ortsteilen geführt.
Der Stadt Zell wurde von der Bundesregierung für die kommenden Jahre ein Betrag von 4 Mio € aus dem Sondervermögen des Bundes zur Verfügung gestellt. Dieses Geld sollte unseres Erachtens nach sinnvoll und möglichst nachhaltig eingesetzt werden.
Die Erstellung eines Gemeindeentwicklungskonzeptes für zukünftige Stadtentwicklungsmaßnahmen haben wir bereits beschlossen und hierfür 60 TE veranschlagt.
Wir regen an, diese Themen zeitnah zu behandeln, evtl. in einer Klausursitzung des Gemeinderates.
Abschließend weisen wir darauf hin, dass sich die Stadt Zell trotz schwieriger finanzieller Lage immer wieder weiter entwickelt hat. Gerade im Bereich Bildungsstandort Zell sind wir gut aufgestellt.
Das gesellschaftliche Leben in Zell lebt von großem ehrenamtlichen Einsatz vieler Personen in Vereinen der Bereiche Soziales, Kultur und Sport. Daneben erfüllen die Fördervereine wichtige Aufgaben. Besonders erwähnenswert ist der Bürgerverein Zell, der mit guten Ideen und finanzieller Unterstützung wichtige Projekte fördert.
Insgesamt gesehen blicken wir positiv in die Zukunft.
Ein besonderer Dank gilt Frau Burger und Frau Herzog mit ihrem Team für die Aufstellung und übersichtliche Darstellung der Haushaltspläne.
Thomas Kaiser
29.01.2026 in Fraktion
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SPD-Fraktion Zell i.W. |
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Anmerkungen zum Haushaltsplan 2026
Zunächst einige Eckpunkte:
Für 2026 rechnen wir mit Steuermehreinnahmen von 500.000 €, die Schlüsselzuweisungen verringern sich um 200.000,00 € und die Erträge erhöhen sich insgesamt um ca. 600.000,00 €.
Um etwa diesen Betrag erhöhen sich durch Tariferhöhungen die Personalkosten.
Im Ergebnishaushalt übertreffen die Aufwendungen mit 20,8 Mio € die Erträge mit 18,9 Mio €.
Somit schließt der Haushalt mit einem Minus von 1,9 Mio € und kann nicht ausgeglichen werden.
Zieht man hiervon die Abschreibungen von 630 TE ab, bleibt ein Finanzierungsdefizit von 1,2 Mio €. Um diesen Betrag verringern sich die liquiden Mittel, die sich dank gestiegener Gewerbesteuereinnahmen 2025 unvorhergesehener Massen deutlich erhöht haben.
Uns ist sehr wohl bewusst, dass ca. 2/3 dieser Mehreinnahmen in 2027 wieder negativ zu Buche schlagen werden.
Trotz nicht ausgeglichenem Haushalt sind wir jedoch in der Lage, wichtige Investitionen zu tätigen. Hier einige Beispiele:
Bahnhofsvorplatz
Hier ist es in zahlreichen Verhandlungen mit dem Planungsbüro gelungen, die 2022 errechneten Kosten von 2 Mio € deutlich zu verringern. Wir stellen im Haushalt 1,5 Mio € ein und rechnen mit Zuschüssen von 500 TE. Das Fallerdenkmal bleibt am bisherigen Standort, die erforderliche Anzahl an Bushaltestellen entsteht, ein behindertengerechter Ausbau ist selbstverständlich, die noch genau zu definierende Gestaltung wird für eine deutliche Aufwertung des Bahnhofsvorplatzes sorgen.
Das Startchancenprogramm des Landes ist eine gute Möglichkeit, den Bildungsstandort zu stärken. 150 TE stellen wir für die Gerhard-Jung-Schule in den Haushalt ein, 2/3 davon werden bezuschusst. Wichtig in diesem Zusammenhang ist für uns, die Schulstandorte Atzenbach und Gresgen im Auge zu behalten. Dort sind zumindest mittelfristig größere Investitionen zu tätigen.
Seit Jahren sind wir dabei, städtische Dächer mit PV-Anlagen auszustatten. In diesem Jahr sind
50 TE hierfür vorgesehen. Ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.
Hohe und notwendige Investitionen tätigen wir für die Straßenentwässerung Gresgen und die Sanierung der Straße Über der Brücke in Mambach.
Ca. 100 TE investieren wir in verschiedene Maßnahmen der Frw. Feuerwehr, insbesondere im Bereich Digitalfunk.
Um langfristig die Löschwasserversorgung in Adelsberg zu sichern sind Planungskosten in Höhe von 10 TE eingestellt.
Vor Saisoneröffnung soll das neue Kassensystem im Freibad installiert sein. Das Zeller Schwimmbad befindet sich auch dank des Fördervereins in einem guten Zustand. Derzeit werden auch mit Unterstützung des Fördervereins die Damen Toiletten saniert. Die vor ca. 15 Jahren getroffene Entscheidung des Gemeinderates, das Schwimmbad in kleinen Schritten zu sanieren, hat sich als richtig erwiesen.
In Summe sind Investitionen von 3,75 Mio € eingeplant.
Wichtig sind uns nach wie vor die sogenannten Zuweisungen an Vereine und Institutionen wie Schulsozialarbeit, Jugendpflege, Zöglingsausbildung, Landschaftspflegeverein, Textilmuseum, Feuerwehr usw. Gerade in diesen Bereichen wird ehrenamtliches Engagement groß geschrieben.
Für das Biosphärengebiet leisten wir einen Beitrag von 10600,00 €. Hierdurch werden nahezu jährliche Zuschüsse in beträchtlicher Höhe generiert, die vorwiegend der Landwirtschaft zu Gute kommen.
Vor etwas mehr als 20 Jahren haben wir das Ortsbudget in Höhe von 2500,00 € für jeden Ortsteil eingeführt. Dies hat sich bewährt und auch dank guter Ideen der Ortschaftsräte zu vielen Verschönerungen in den Ortsteilen geführt.
Der Stadt Zell wurde von der Bundesregierung für die kommenden Jahre ein Betrag von 4 Mio € aus dem Sondervermögen des Bundes zur Verfügung gestellt. Dieses Geld sollte unseres Erachtens nach sinnvoll und möglichst nachhaltig eingesetzt werden.
Die Erstellung eines Gemeindeentwicklungskonzeptes für zukünftige Stadtentwicklungsmaßnahmen haben wir bereits beschlossen und hierfür 60 TE veranschlagt.
Wir regen an, diese Themen zeitnah zu behandeln, evtl. in einer Klausursitzung des Gemeinderates.
Abschließend weisen wir darauf hin, dass sich die Stadt Zell trotz schwieriger finanzieller Lage immer wieder weiter entwickelt hat. Gerade im Bereich Bildungsstandort Zell sind wir gut aufgestellt.
Das gesellschaftliche Leben in Zell lebt von großem ehrenamtlichen Einsatz vieler Personen in Vereinen der Bereiche Soziales, Kultur und Sport. Daneben erfüllen die Fördervereine wichtige Aufgaben. Besonders erwähnenswert ist der Bürgerverein Zell, der mit guten Ideen und finanzieller Unterstützung wichtige Projekte fördert.
Insgesamt gesehen blicken wir positiv in die Zukunft.
Ein besonderer Dank gilt Frau Burger und Frau Herzog mit ihrem Team für die Aufstellung und übersichtliche Darstellung der Haushaltspläne.
Thomas Kaiser
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SPD-Fraktion Zell i.W. |
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27.05.2025 in Fraktion
Haushaltsrede 2025 SPD Fraktion / David Kaiser ENTWURF – es gilt das gesprochene Wort
Liebe Kolleginnen und Kollegen im Gemeinderat, geehrter Herr Bürgermeister, Vertreterinnen und Vertreter der Presse, Liebe Mitbürger, 1. Gesamtsituation Haushalt, Ergebnishaushalt, dann Finanzhaushalt Für das Haushaltsjahr 2025 planen wir mit einem veranschlagten Verlust im Ergebnishaushalt von knapp 450.000 EUR. Das ist, seit Implementierung des neuen kommunalen Haushaltsrechts im Jahr 2020 der sechste negative Haushalt in Folge. Das ist natürlich verbesserungswürdig, es gilt aber auch, diese Zahlen einzuordnen. Verglichen mit den Haushalten der Jahre 2020 – 2024 ist es der geringste Verlust insgesamt und liegt auch deutlich unter dem durchschnittlichen Verlustansatz von ca. 835 TEUR für diese Jahre. Zudem sind die tatsächlichen Ergebnisse der Vorjahre auch in aller Regel etwas besser ausgefallen als die Planungsansätze – es macht also durch Sinn, mit kaufmännischer Vorsicht und Voraussicht in die Planung zu gehen. 2. Überblick zu Einnahmesituation Von den Gesamterträgen von 18,4 Mio. EUR stammen dabei 7,2 Mio. EUR aus Steuern und Gemeindeanteilen aus dem allgemeinen Steueraufkommen, sowie 7,8 Mio. EUR aus den Zuweisungen und Zuwendungen, während die übrigen 3,4 Mio. EUR sich auf Gebühren, Verkaufserlöse und Sonderposten verteilen. Im Zusammenhang mit den Einnahmen sind zwei Positionen gesondert hervorzuheben: 1. Das veranschlagte Grundsteueraufkommen steigt nur innerhalb einer geringen Planungsbreite, so dass die Stadt insgesamt letztlich keinen erwartbaren Vorteil aus der ab 2025 geltenden Grundsteuerreform hat. Hierauf haben wir als Fraktion bereits vorab hingewirkt und als Gemeinderat haben wir den Hebesatz der Grundsteuer B entsprechend auch deutlich gesenkt. Wir wissen aber auch, dass das für einige Bürger unserer Stadt dennoch eine deutliche Erhöhung der Grundsteuerbelastung bedeutet, weshalb an dieser Stelle auf die Information des Finanzamtes in den aktuellen Zeller Nachrichten hingewiesen wird. 2. Die Steuerkraftsumme ist von 9,64 Mio. EUR in 2024 auf 9,18 Mio. EUR für 2025 zurück gegangen.1 Als vergleichsweise arme Gemeinde (Zell liegt ca. 25 % unter dem Landesdurchschnitt) profitieren wir hiervon für 2025 gleich in doppelter Hinsicht, nämlich durch höhere Zuweisungen im Rahmen des Finanzausgleichs einerseits wie andererseits durch einen vergleichsweisen geringen Anstieg der Kreisumlage. Hierbei handelt es sich um ein ebenso zweifelhaftes wie kurzweiliges Glück – perspektivisch, darauf weisen auch Gemeinde- und Landkreistag hin, befinden sich die Kommunalfinanzen derzeit im freien Fall, was auch deutliche Anstrengungen auf der Ausgabenseite erfordern wird. 3. Überblick zu den Ausgaben Und bezogen auf die Ausgaben kommt man nicht umhin, im Landkreis Lörrach die Kreisumlage gesondert zu erwähnen: Mit einem Ansatz von 3.487 TEUR stellt sie eine der größten Einzelausgaben im Haushalt dar und ist zu einer deutlichen Belastung für die Finanzen unserer Stadt geworden, die unsere Handlungsfähigkeit jetzt bereits einschränkt. Durch die bereits erwähnte geringere Steuerkraftsumme steigt die Kreisumlage für Zell vergleichsweise gering um ca. 17 TEUR. Unter Fortschreibung der Vorjahreswerte hätte die erfolgte Erhöhung der Kreisumlage auf 38% allerdings eine Mehrbelastung von über 190 TEUR bedeutet. Und hier lohnt sich allenthalben der Vergleich: Der durchschnittliche Hebesatz für die Kreisumlage liegt in Baden-Württemberg bei knapp 31 %. Somit wird allein Zell für 2025 mit 690 TEUR mehr belastet als vergleichbare Gemeinden im Land. Entsprechend lautet der dringende Appell an Kreisverwaltung und Kreistag: Hören Sie auf, die Gemeinden für Versäumnisse auf anderen Ebenen zur Kasse zu bitten! Wir wissen auch um die Anstrengungen, die auf Kreisebene unternommen werden, aber für die Schieflage der Kliniken sind wir nicht verantwortlich. Nehmen Sie hier also das Land und den Bund in die Pflicht und nicht die Gemeinden! Die größte Einzelposition im Haushalt stellen naturgemäß die Personalkosten dar. Diese sind mit knapp 6,4 Mio. EUR veranschlagt, also 7,86 % mehr als für 2024 wobei die eingepreisten Tariferhöhungen bei 3,5 % liegen und der übrige Anstieg auf Änderungen im Stellenplan zurück gehen. Mit einem Personalkostenanteil an den Gesamtausgaben von 29,6% liegt Zell strukturell bedingt auch hier über dem Landesdurchschnitt, und es ist zu erwarten, dass die ohnehin bereits knappe Ressource Personal künftig einen noch höheren Anteil an den Kosten einnimmt. Bezüglich der geplanten Ausgaben stehen insbesondere auch die Investitionen im Fokus: Mit geplanten Ausgaben von 4,3 Mio. EUR liegen wir leicht unter dem Durchschnitt der vergangenen Jahre - abzüglich der angesetzten Zuschüsse erwarten wir einen Netto Mittelabfluss von ca. 940 TEUR. 1Je Einwohner: 1.528 EUR in 2024; 1.453 EUR in 2025; Landesschnitt 2024 1.964 EUR spd.wiesental@gmail.com Größte Einzelposition hierbei ist mit 2,3 Mio. EUR der Kindergarten Bahnhofstraße der mittlerweile deutlich Gestalt annimmt und erfreulicherweise, das gilt es explizit zu erwähnen, bisher auch unter der Kostenberechnung liegt. Darüber geben wir alleine aus dem Kernhaushalt über 1,4 Mio. EUR für unsere Straßen aus, davon fast 1,3 Mio. EUR in die grundlegende Erneuerung einzelner Abschnitte wie in der Gartenstraße, in Gresgen und auf dem Gaisbühl. Aus unserer Sicht wichtig zu erwähnen sind auch einige vergleichsweise geringe Positionen: 1. Die Planung des Bahnhofsvorplatzes muss endlich in die Gänge kommen! Die Stadt Zell hat in der Vergangenheit bereits mehrere Hunderttausend Euro für Planungen ausgegeben, die nie umgesetzt wurden. Daher bekräftigen wir unsere Forderung, die bisherigen Entwürfe nun auf den Tisch zu legen, so dass wir als Gemeinderat, gemeinsam mit der Verwaltung ausarbeiten können, wie der Bahnhofsplatz künftig aussehen soll und wie dies umzusetzen ist. Die angesetzten Mittel sind dabei explizit nicht für weitere Planungskosten gedacht, sondern allein für die notwendige professionelle Unterstützung im weiteren Verfahren. 2. Neben dem jährlichen Zuschuss von 30 TEUR für das Zeller Freibad ist für 2025 ein zusätzlicher Zuschuss von 50 TEUR für ein neues Kassensystem eingeplant. Das ist eine leider notwendige Maßnahme, die aber unterstreicht, dass uns der Erhalt und ein ordnungsgemäßer Betrieb unseres Schwimmbads am Herzen liegt. Besonders hervorzuheben ist das Engagement der Fördervereins „Freunde des Zeller Freibads“! Durch einen Zuschuss von 25 TEUR wurde bereits vergangenes Jahr die Renovierung der Herrentoiletten ermöglicht, für 2025 soll das nun für die Damentoiletten wiederholt werden. Hier zeigt sich exemplarisch, dass das bürgerschaftliche Engagement der Zeller Vereine ein wichtiger Faktor für unsere Stadt ist – von unserer Seite her also herzlichen Dank hierfür! 3. Nicht im Haushalt enthalten, auch das muss erwähnt werden, ist wieder einmal die Küche in der Atzenbacher Halle – hierfür ist schlichtweg derzeit kein Geld da. Allerdings sind für die Halle nun 30 TEUR für die Schaffung eine barrierefreien Toilette angesetzt – eine ebenso wichtige wie richtige Maßnahme und wir werden das Thema Küche auch weiterhin im Blick haben und uns entsprechend einsetzen. 4. Mit den Ortsbudgets haben wir in Zell ein Instrument, das es den Teilorten erlaubt, in eigener Hoheit tätig zu werden. Auch wenn der Betrag von 2.500 EUR im Jahr nicht gerade hoch ist, so setzen diese Mittel durch die Eigenleistungen vor Ort doch ein Vielfaches an Wertschöpfung frei. Entsprechend sollte für die künftigen Jahre eine moderate Erhöhung dieser Budgets ins Auge gefasst werden. Zudem möchten wir nochmals darauf hinweisen, dass wir für eine faktische Übertragbarkeit der Mittel ab 2025 eintreten, um hier den Handlungsspielraum der Teilorte auszuweiten. Abschließend noch eine Anmerkung: Mit dem Vorgehen, wie dieser Haushalt aufgestellt wurde bin ich persönlich nicht glücklich. Das Verfahren an sich mag formell korrekt sein und angesichts der Kommunalwahl im Frühsommer auch verständlich sein, für die Planungen der Folgejahre ist es aus meiner Sicht aber zwingend, dass wir hier deutlich früher in die Materie gehen und insbesondere hinsichtlich der Ausgaben spd.wiesental@gmail.com auch intensiver diskutieren. Gerade im Baubereich ist es nicht ersichtlich, warum zum Beispiel das barrierefreie WC in Atzenbach erst in letzter Minute und auch erst nach einem vor Ort Termin aufs Tableau gekommen ist. Hier schlagen wir entsprechend vor, dass wir, analog zur Priorisierung der Straßen, auch gemeinsam in Klausur die perspektivisch anstehenden Maßnahmen im Gebäudebereich sichten, priorisieren und dann abarbeiten.
Vielen Dank!
David Kaiser / 20.01.2025 spd.wiesental@gmail.com
16.12.2024 in Fraktion
SPD-Fraktion Zell i.W. Zell im Wiesental, 9. Dezember 2024 Übertragbarkeit von Haushaltsmitteln in den Ortsbudgets Im Rahmen des Haushaltsplans wird den Ortschaften jährlich jeweils ein Budget von derzeit 2.500 Euro zugewiesen, über das diese relativ frei verfügen können. Im Haushaltsplan für das Jahr 2024 sind diese Ortsbudgets wie folgt ausgewiesen. (Darstellung im Finanzhaushalt analog). Diese Budgets werden dazu genutzt, in den jeweiligen Orten kleinere Maßnahmen umzusetzen, wobei über die Budgets üblicherweise die notwendigen Materialien beschafft werden, während aus den örtlichen Bürgerschaften heraus in deutlich höherem Umfang Arbeitsleistungen erbracht werden. spd.wiesental@gmail.com Insgesamt handelt es sich bei den Ortsbudgets also um eine Einrichtung, die das ehrenamtliche und bürgerschaftliche Engagement fördert und gleichzeitig für die Ortschaften wie für die Gesamtstadt einen Mehrwert bietet, der deutlich über der Summe der Ortsbudgets liegt. Für die SPD-Fraktion im Gemeinderat ist es daher unstrittig, dass diese Budgets beibehalten werden müssen und perspektivisch auch eine Erhöhung erfahren sollten. Die Erfahrung uns den Ortschaften ist, dass die Ortschaftsbudgets wie oben beschrieben grundsätzlich sehr positiv beurteilt werden, allerdings durch das Prinzip der Jährlichkeit im Haushaltsrecht eingeschränkt werden. Konkret bedeutet dies, dass nicht genutzte Mittel zum Ende eines Jahres grundsätzlich verfallen, so dass ein Ansparen über zwei Jahre hinweg nicht möglich ist und ein möglicher Verfall des Budgets umgekehrt dazu animiert, weniger wichtige Maßnahmen durchzuführen. Der SPD Fraktion ist es daher wichtig, dass diese Ansätze zukünftig wieder gem. der Möglichkeit in § 21 Absatz 2 GemHVo für übertragbar erklärt werden. Seitens der Verwaltung besteht aufgrund der noch ausstehenden Eröffnungsbilanz und deren Fortschreibungen die Herausforderung, übertragene Mittel auszuweisen und nachzuverfolgen, weshalb in der aktuellen Haushaltsplanung das Instrument der Übertragbarkeit noch nicht genutzt wird. Ab dem Haushalt 2026 soll die Übertragbarkeit dann gegeben sein. Das ist für uns soweit grundsätzlich nachvollziehbar und tragbar. Um gleichwohl den Ortschaften die Übertragbarkeit bereits für den Haushalt 2025 zu ermöglichen, schlagen wir den übrigen Fraktionen hiermit vor, für eine faktische Übertragbarkeit zu sorgen. Konkret bedeutet dies, dass die Ortschaften wie geplant auch für 2025 jeweils ein Budget von 2.500 EUR erhalten. In 2025 nicht verausgabte Mittel werden dann in der Haushaltsplanung 2026 entsprechend erhöhend berücksichtigt. Dadurch wird erreicht, dass die Ortschaften faktisch die Möglichkeit zur Ansparung haben. Da es sich hierbei um eine politische Absichtserklärung handelt, benötigen die Ortschaften entsprechenden Vertrauensschutz, weswegen wir uns hiermit verpflichten, dieses Vorgehen im nächsten Jahr auch so umzusetzen
29.10.2024 in Fraktion
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SPD-Fraktion Zell i.W. |
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Verwaltung Stadt Zell Presse
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Zell im Wiesental, 29. Oktober 2024 |
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Antrag SPD Fraktion zur Windkraft |
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Sehr geehrter Herr Bürgermeister Palme, sehr geehrte Damen und Herren,
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Thomas Kaiser, beantragt im Namen der SPD-Fraktion, dass am 5. November eine öffentliche Gemeinderatssitzung zum Thema Windkraft in Anwesenheit des beratenden Rechtsanwaltes der Stadt Zell, Dr. Schöneweiß, stattfindet. Ziel ist es, in der Sitzung einen
gemeinsamen Beschluss zu verabschieden, der auf eine Reduzierung der Windräder rund um Käsern abzielt. Dieser Beschluss soll dann dem Landratsamt fristgerecht zum 07.11. übermittelt werden.
Zudem regt Thomas Kaiser an, auch die EWS zu dieser Sitzung einzuladen.
Mit freundlichen Grüßen
SPD-Fraktion
Thomas Kaiser Claudia Dolzer Karl Argast Peter Eichin Marco Wassmer David Kaiser
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SPD-Fraktion Zell i.W. |
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Presse – Zeller Nachrichten -
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Zell im Wiesental, 29. Oktober 2024 |
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Pressemitteilung der SPD-Fraktion zur Parkplatzsituation Schmidt´s Märkte |
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Die SPD-Zell begrüß die Erweiterungspläne der Schmidt´s Märkte. Diese sind ein positives Signal für den Standort Zell. In diesem Zusammenhang machte sich Thomas Kaiser, Fraktionssprecher, stark dafür, dass die Parkplätze auf dem EDEKA-Areal nach Ladenschluss ohne Zeitbeschränkung genutzt werden können. Für die Besucher der Innenstadt, die Veranstaltungen besuchen und das gastronomische Angebot in Anspruch nehmen, ist die Parkmöglichkeit ein wichtiger Faktor. Die Familie Schmidt sagte eine Prüfung der Möglichkeiten zu.
Als sehr positives Signal wertet die SPD die Zusage der Geschäftsführung der Schmidts Märkte, den Abgabebereich für leere Flaschen, auch ohne Pfand und Altglas zu erweitern. Für diese Lösung hatte sich insbesondere Thomas Kaiser bei Edeka eingesetzt.
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15.07.2026, 18:00 Uhr - 19:00 Uhr SPD in Mambach
Der Kommunal - politische Ausschuß der SPD trifft sich zum Gespräch mit den Ortschaftsräten und den Einwohnern. …
15.07.2026, 19:00 Uhr - 20:00 Uhr SPD in Pfaffenberg
Der Kommunal - politische Ausschuß der SPD trifft sich zum Gespräch mit den Ortschaftsräten und den Einwohnern. …
23.07.2026, 18:00 Uhr - 19:00 Uhr SPD in Gresgen
Der Kommunal - politische Ausschuß der SPD trifft sich zum Gespräch mit den Ortschaftsräten und den Einwohnern. …
23.07.2026, 19:00 Uhr - 20:00 Uhr SPD in Adelsberg
Der Kommunal - politische Ausschuß der SPD trifft sich zum Gespräch mit den Ortschaftsräten und den Einwohnern. …
03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen
23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen
20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen
18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen
18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen
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